Christian Kolonovits mit Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, AKM-Präsident Peter Vieweger und VÖV-Präsident Jess Robin (mit Hut), Foto: Kraxner

Im Rahmen der feierlichen Eröffnung des Hauses der Volksgruppen Burgenland in Oberwart bekam der österreichische Ausnahmekünstler Christian Kolonovits den begehrten Eurostar. Der seit vielen Jahren für besondere Verdienste um die Unterhaltungsmusik vergebene Preis wurde vom burgendländischen Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, AKM-Präsident Peter Vieweger und VÖV-Präsident Jess Robin überreicht.

Kolonovits, 1952 als Sohn ungarisch-kroatischer Eltern in Rechnitz geboren, zeigte sich vor rund 400 geladenen Gästen, darunter Justizministerin Anna Sporrer, die Botschafterin von Ungarn und der Botschafter von Kroatien sowie die geistliche Spitze des Burgenlandes, sehr stolz, den Preis in seiner Heimatgemeinde entgegennehmen zu können.

Ganz im Sinne Kolonovits verlief die Feierstunde, bei der neben eindringlichen Worten der Volksgruppenvertreter zu Gemeinsamkeit und Miteinander auch folkloristische Livemusik der einzelnen Volksgruppen geboten wurde. Und zum Schluss gab es noch ein gemeinsames Vaterunser in vier Sprachen.

AKM-Präsident Peter Vieweger ging in seiner Laudatio auf die schier unendlichen musikalischen Leistungen von Christian Kolonovits ein. Ob die Hits von Wolfgang Ambros, Rainhard Fendrich oder STS, ob Kinderoper, Scorpions, Boney M., Christmas in Vienna oder Konzerte mit Placido Domingo, Luciano Pavarotti und Jose Carreras – zahlreiche Projekte der Musikwelt tragen die Handschrift von Christian Kolonovits, der als Komponist, Produzent und Dirigent Geschichte schrieb. Insgesamt produzierte der gebürtige Burgenländer 300 Musikprojekte und erhielt dafür 70 Gold und Platin Schallplatten.

Neben der Eurostar Urkunde selbst hatte VÖV-Präsident und Eurostar-Initiator Jess Robin auch noch eigenen Kolonovits Wein und eine große Schokoladetorte für den neuen Eurostar-Preisträger mitgebracht.