Hoch emotioneller Abschied von Stefan Mross und “Immer wieder sonntags”. Zahlreiche Tränen liefen dem beliebten TV-Moderator, der 2005 die Sendung (bestand seit 1995) übernommen und 21 Jahre für beste TV-Unterhaltung im Sommer gesorgt hatte, über die Wangen. Das große Finale widmete er seinem Mentor Karl Moik und sang dessen Stadl-Schlussmelodie “Servas, pfiat Gott und auf Wiedersehen” in einer leicht veränderten Form. Zum Schluss wurde er von seiner Partnerin Eva Luginger ebenfalls unter Tränen liebevoll getröstet.
Auch wenn beim Fernsehen oft Theater gespielt wird – hier war nichts gespielt. Stefan Mross war, wie er ist, mit all seinen echten Gefühlen, und für die brauchte er sich auch nicht zu schämen. Schließlich hat man ihm ein Stück seines Lebenswerks weggenommen, da darf man schon Gefühle zeigen.
Auch bei seinen zahlreichen prominenten Gästen, die zum Teil, wie Andy Borg oder Marianne und Michael, früher selbst ungewollt von ihren TV-Sendungen Abschied nehmen mussten, sah man die eine oder andere Träne über die Wangen laufen.
Ganz zum Schluss sagte Stefan Mross: “Eigentlich wollte ich die letzten 30 Sekunden noch irgendwas sagen, aber mir fällt nichts mehr ein. Das wichtigste Wort ist Dankeschön an Sie, liebe Zuschauer zu Hause. Machts keine Dummheiten. bleibts alle schön gsund, der Rest ist scheißegal.”

