Prof. Robert Opratko (1931 – 2018): Er war auch Peter Alexanders Orchesterchef

Prof. Robert Opratko mit dem ehemaligen Wiener Bürgermeister Dr. Michael Häupl anlässlich der Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens 2016 im Wiener Rathaus, Foto: Stadt Wien

Prof. Robert Opratko, Musiker, Komponist, Produzent, Dirigent und zuletzt Präsident der AKM, ist am 9. September nach schwerem Leiden im 88. Lebensjahr gestorben.

Der gebürtige Wiener komponierte Hits für viele österreichische Musiker, darunter André Heller (u. a. „A Zigeina mecht i sein“, „Das berühmte Jean-Harlow-Lied“), Reinhard Fendrich, Michael Heltau, Marianne Mendt (u. a. „So a Tag“, „I mechat unsichtbar sein“), Ludwig Hirsch und viele andere.

Als Produktionschef der Plattenfirma Polydor arbeitete Robert Opratko in den 70er Jahren mit zahlreichen Künstlern zusammen, darunter Udo Jürgens, Freddy Quinn und zahlreiche Volksmusikstars (Kern Buam, Ligister Trio, Kasermandln etc.)

Einem Millionenpublikum wurde Opratko durch die Peter Alexander Show bekannt, die er mit seinem Orchester Robert Opratko begleitete. Außerdem produzierte er auch TV-Shows mit Caterina Valente und Harald Juhnke.

Prof. Robert Opratko bei einer privaten Preisverleihung mit VÖV-Präsident Jess Robin (li.) und Musikpost-Chefredakteur Lothar Schwertführer

Seit 1980 war der ehemalige Musikprofessor am Konservatorium der Stadt Wien Vizepräsident der AKM, seit 2013 deren Präsident. 2016 erhielt Robert Opratko das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien.

Für die österreichische Musikwelt bedeutet das Ableben von Prof. Robert Opratko einen schweren Verlust. Die Musikpost und ihr Herausgeber, der VÖV (Verband Österreichischer Volks- und Unterhaltungsmusikkomponisten), verlieren mit ihm einen guten Freund. 

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